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Auszug aus der Gewässerordnung des Sportfischereivereins Rhauderfehn e.V.

§ 1 Allgemeines
Nachstehende Bedingungen gelten in Verbindung mit der Vereinssatzung. Der Vorstand kann √É‚Äěnderungen und Erg√§nzungen beschlie√üen. Diese werden den Mitgliedern schriftlich mitgeteilt. Sie werden eine Woche nach der Bekanntgabe g√ľltig.

 

§ 2 Gewässer
Die vom Sportfischereiverein Rhauderfehn bewirtschafteten Pachtgew√§sser sind als Bestandteil der Gew√§sserordnung in der Fischereierlaubnis aufgef√ľhrt.

 

§ 3 Fischereiberechtigung
Fischereiberechtigt in den Vereinsgewässern sind:
1. Mitglieder des Vereins, soweit sie im rechtm√§√üigen Besitz der g√ľltigen Fischerei-Erlaubnis sind.
2. Inhaber von geltenden Gastkarten.
3. Mitglieder anderer Fischereivereine, wenn sie an einem Gemeinschaftsangeln oder Hegefischen des Vereins teilnehmen.
Der Fischerei-Erlaubnisschein und der Personalausweis sind beim Angeln mitzuf√ľhren und der Fischerei-Aufsicht auf Verlangen auszuh√§ndigen.

 

§ 4 Fanggeräte
In den Vereinsgew√§ssern d√ľrfen benutzt werden:
Von erwachsenen Mitgliedern: 4 Ruten mit je 1 Haken, wobei Zwilling oder Drilling als ein Haken gelten, 1 Senke mit höchstens 1 Quadratmeter Netzfläche.
Von jugendlichen Mitgliedern und Gastanglern: 3 Ruten mit je 1 Haken, davon 1 Rute auf Raubfisch, 1 Senke mit h√∂chstens 1 Quadratmeter Netzfl√§che.Jeder Angler hat seine Ruten so zu beaufsichtigen, dass bei einem Biss sofort angeschlagen und der Fisch umgehend gelandet werden kann.
 

§ 5 Köder
Verwendet werden d√ľrfen nat√ľrliche und k√ľnstliche K√∂der, jedoch ohne Zus√§tze von giftigen und fluoreszierenden Stoffen (dies gilt auch f√ľr alle Anf√ľtterungsmittel). Vom 1. Februar bis einschlie√ülich 30. April darf nicht mit K√∂derfischen und k√ľnstlichen K√∂dern (Blinker, Spinner, Wobbler, Fliege usw.) geangelt werden. 
Nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes ist das Angeln mit lebenden Köderfischen verboten. Das Hältern lebender Fische ist untersagt.

 

§ 6 Fangbeschränkungen
Der Fang von Karpfen, Forelle, Hecht, Zander und Schleie ist pro Tag auf insgesamt 3 St√ľck beschr√§nkt.
Nach Erf√ľllung der Fangquote darf in keinem Vereinsgew√§sser weiter geangelt werden.Alle f√ľr den Verbrauch bestimmten Fische sind sofort nach dem Fang weidgerecht zu t√∂ten. Unterma√üige Fische sind vorsichtig vom Haken zu l√∂sen und schonend zur√ľckzusetzen.Bei Gemeinschaftsangeln gelten besondere Bestimmungen, die jeweils vor Beginn des Angelns bekannt gegeben werden.

 

§ 7 Mindestmaße
F√ľr die Vereinsgew√§sser gelten folgende Mindestma√üe: Hecht 50 cm, Zander 45 cm, Karpfen 35 cm, Schleie 25 cm, Aal 45 cm. Im √úbrigen gelten die landesrechtlich vorgeschriebenen Mindestma√üe, √ľber die sich jeder Erlaubnisscheininhaber selbst zu unterrichten hat.

 

§ 8 Schonzeiten

Soweit gesetzliche Schonzeiten nicht davon ber√ľhrt werden, d√ľrfen alle Vereinsgew√§sser ganzj√§hrig beangelt werden. F√ľr Hecht und Zander gilt an allen Vereinsgew√§ssern vom 1. Februar bis einschlie√ülich 30. April eine generelle Schonzeit. Bei Gemeinschafts- und Hegefischen besteht f√ľr das vorgesehene Gew√§sser 24 Stunden vorher ein absolutes Angelverbot.

Der Vorstand kann aus gegebenem Anlass, besatztechnischen oder gew√§sserkritischen Gr√ľnden Gew√§sser bzw. Gew√§sserabschnitte zeitweise f√ľr den Fischfang sperren.

§ 9 Umwelt- und Uferschutz
Jeder Angler ist aufgerufen, Sch√§den an der Umwelt zu vermeiden. Er ist f√ľr Sauberkeit an den Gew√§ssern und Ufern verantwortlich und hat seinen Angelplatz sauber und aufger√§umt zu verlassen. Beim Begehen der Ufer ist besondere Sorgfalt notwendig. Das Graben nach W√ľrmern an B√∂schungen und Ufern ist strengstens verboten.

An den Gew√§ssern d√ľrfen grunds√§tzlich keine Zelte mit Boden aufgestellt werden. Feuer- und Grilleinrichtungen sind nicht erlaubt. Auf landwirtschaftlichen Fl√§chen sind nur Schirme mit √úberwurf gestattet.

W√§hrend der Brut- und Setzzeit sind anliegende Wiesen und Weiden sowie die Ufer nur mit gr√∂√üter Achtsamkeit zu betreten. Deiche und L√§ndereien d√ľrfen grunds√§tzlich nicht mit Kraftfahrzeugen befahren oder als Parkplatz benutzt werden. Fahrzeuge sind an geeigneten Pl√§tzen so abzustellen, dass sie keine Einfahrten versperren und den Verkehr nicht behindern. Beim Betreten eingefriedeter Grundst√ľcke sind die Tore sofort wieder zu schlie√üen.

F√ľr entstandene Sch√§den ist jeder Angler pers√∂nlich haftbar.

 

§ 10 Fischerei-Aufsicht
Die Fischereiaufsicht f√ľhrt st√§ndige Kontrollen an den Gew√§ssern durch.Bei Verst√∂√üen gegen die Bestimmungen der Gew√§sserordnung sind die Fischereiaufseher befugt und verpflichtet, die Fischereierlaubnis sofort einzuziehen und diese dem Vorstand vorzulegen.Der Vorstand entscheidet dann √ľber die Ahndung der Verst√∂√üe. √úber jede Kontrolle ist durch den Aufseher eine Eintragung auf dem Erlaubnisschein vorzunehmen.

 

§ 11 Benutzung von Booten
Auf dem  Hauptfehnkanal und der Leda/Sagter-Ems ist die Benutzung von Booten frei. Auf dem Langholter Meer d√ľrfen Boote nur benutzt werden, wenn sie beim Verein registriert sind. Auf allen anderen Gew√§ssern ist die Benutzung jeglicher Wasserfahrzeuge verboten.

 

§ 12 Schlussbestimmungen
Festgestellte Verst√∂√üe gegen diese Gew√§sserordnung oder gegen die Satzungen des Vereins sind dem Vorstand unverz√ľglich zu melden. Mit der Erteilung der Fischereierlaubnis gilt diese Gew√§sserordnung als verbindlich anerkannt.

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