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Unsere Gewässer

Insgesamt 12 Angelgewässer können die Mitglieder des SFV Rhauderfehn für ihr Hobby nutzen. Sie sind so unterschiedlich wie die Fehnlandschaft, die sie umgibt. Vom Ebbe und Flut führenden Küstenfluss über ein reizvolles Binnenmeer, Baggerseen, Kilometer langen Kanälen, Sieltiefs und mehreren Altarmen reicht das Gewässerangebot, in dem viele Fischarten vom Aal bis zum Zander noch weitgehend natürliche Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen vorfinden. Unsere Fangstatistiken geben dafür einen umfassenden Überblick. Alle Gewässer weitgehend naturnah und die Fischbestände so artenreich wie möglich zu erhalten, ist eines der Hauptziele der Rhauderfehner Sportangler, die alljährlich viel Zeit und Geld für die Hege und Pflege ihrer Gewässer und für den Besatz mit Jungfischen aufwenden. Hinweise und  Tipps sowie wissenswerte Einzelheiten über die einzelnen Angelgewässer sind in einer Gewässerkarte nachzulesen.

 
Das Langholter Meer liegt zwischen den Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn. Der Binnensee ist ein lang gestrecktes Gewässer und fast überall von einem breiten Schilf und Weidengürtel umgeben. Bis auf eine Tiefrinne ist die Wassertiefe gering. Die Fisch- und Artenvielfalt dennoch groß. Zur Zeit wird die Renaturierung des als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Gewässers vorbereitet.

 
Der Hahnentanger See, ist aus einer ehemaligen Sandentnahmestelle entstanden. Etwa 8 Hektar groß, beträgt die Wassertiefe bis zu 15 m. Das Gewässer kann mit dem Auto angefahren werden. Die Angelplätze sind über einen um das Gewässer führenden Fußweg gut zu erreichen. Neben allen heimischen Fischarten gehen immer wieder kapitale Hechte und starke Karpfen an den Haken. Am Westufer steht unser Anglerheim.

 
Etwa 10 ha groß und bis zu 15 Meter tief ist der Idasee. Er liegt mitten im  Ortsteil Idafehn. Wegen seiner großen Artenvielfalt hat der Idasee unter den Anglern viele Freunde. Während der Sommermonate wird hier eine Wasserskianlage betrieben. Am Nordufer befinden sich ein Café und ein Campingplatz. Das Gewässer kann  ganzjährig befischt werden.

 
Mit einer Wasserfläche von ca. 4 ha. zählt der Baggersee am Rakeweg in Ramsloh zu unseren kleineren Gewässern.  Die Wassertiefe variiert zwischen 2 bis 6 Meter. Die Wasserqualität ist hervorragend, der Fischbestand artenreich und ausgewogen.  Die Angelplätze sind gut erreichbar.  Der Parkraum für PKW ist allerdings begrenzt.

 
Die Wassertiefe im Baggersee Collinghorst ist unterschiedlich. Flache Uferzonen wechseln mit bis zu 8 m tiefen Gumpen, so dass hier die unterschiedlichsten Raub-und Friedfischarten ausgezeichnete Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen vorfinden. Die Ufer sind naturnah gestaltet, aber gut begehbar. Direkt am Wasser steht eine Anglerhütte, die von einer örtlichen Anglergruppe betreut wird.

 
Die Leda ist ein anspruchsvolles aber attraktives Angelgewässer, das der SFV Rhauderfehn zusammen mit einer aus sechs Anliegervereinen gegründeten Pacht- und Besatzgemeinschaft bewirtschaftet. Zweimal am Tage wechseln die Wasserstände des Küstenflusses im ewigen Rhythmus von Ebbe und Flut. So vielfältig wie die Angelmöglichkeiten sind auch die Fänge. Selbst Welse werden in den letzten Jahren gefangen.

 
Wenn die Leda die einstige ostfriesisch/oldenburgische Bezirksgrenze erreicht, ändert sie ihren Namen und heißt offiziell Sagter-Ems. Runde 30 km lang wandert der Flusslauf nun durch eine mannigfaltige Landschaft. Die Auswirkungen der Gezeiten bleiben aber noch lange spürbar. Erst im Hinterland wird aus dem Küstenfluss ein schmaler Wiesenbach, der als "Kinderstube" für viele Fischarten von unschätzbarem Wert ist.

 
Etwa 7 Kilometerlang zieht sich der Hauptfehnkanal zwischen grünen Deichen von der Leda bei Potshausen nach Ost- und Westrhauderfehn. Früher ein viel befahrener Schifffahrtsweg, ist der bis zu  30 Meter breite Kanal heute ein interessantes Angelgewässer, mit allen in der Brackwasser-Region vorkommenden Fischarten. Allerdings müssen die besonderen Eigenschaften von Ebbe und Flut ausreichend beachtet werden. Mit Leda und Sagter Ems kann der Hauptfehnkanal unter Einhaltung der Schonzeiten ganzjährig beangelt werden.

 
Hauptzweck des  Holter Siel- und Schöpfwerkstiefes ist die Entwässerung eines mehrere tausend Hektar großen  Gebietes.  Im Übrigen ist der mehrere Kilometer lange Hauptvorfluter aber ein vorzügliches Angelrevier.  Um an einen stillen und Erfolg versprechenden Angelplatz zu gelangen,  muss man allerdings meistens einen längeren Fußmarsch durch Wiesen und Weiden in Kauf nehmen.

 
Entstanden ist das Langholter Tief vor vielen tausend Jahren als breiter Strom, der  nach der letzten Eiszeit das Schmelzwasser der Gletscher von den Sanddünen des Hümmlings zur Leda transportierte. Geblieben ist ein schmaler Wiesenbach, dessen Bett sich in unzähligen Buchten und Schleifen durch die flache Landschaft schlängelt und in dem der Nachwuchs vieler heimischer Fischarten ungestört heranwachsen kann.

 
Hohe Pappeln umsäumen den alten Leda-Altarm bei Ubbehausen. In der bei Meliorationsarbeiten abgetrennten und sehr flachen  Fluss-Schleife finden Schuppen- und Spiegelkarpfen sowie manch andere Fischarten immer noch  gute Lebensbedingungen, die Angelmöglichkeiten werden durch ausgedehnte Teichrosenfelder jedoch sehr eingeschränkt.

 
Neu in unserem Gewässerangebot sind die Leda-Altarme Bernhards-Ruh in Potshausen. Es handelt sich dabei um eine halbseitig offene Ledaschleife und um einen etwa 400 m langen Altarm. Die Gewässer wurden erst jüngst vom FV "Altes Amt Stickhausen"und dem SFV Rhauderfehn angepachtet. In Abstimmung mit den gesetzlichen Schonzeiten kann das Gewässer ganzjährig beangelt werden.

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